Die Podcastin über Freiheit: Regula Staempfli /Regula Stämpfli/ laStaempfli und Isabel Rohner/Die Rohnerin mit einer XXL-Folge zu den entscheidenden Frauenthemen der Gegenwart: Menschenfleischverkauf, der sich als “Sexarbeit” tarnt, die Sprechakt-Gerichtsentscheide in Australien im Fall Tickle vs Giggle, Cancel-Unkultur von Deutschlandfunk-Kultur (Horror-Medienbias, Sind die ÖRR die neuen Propagandastürmer?), Tabu-Sprech über Islamismus und dessen schreckliche Frauenfeindlichkeit, das Schweigen über Massaker der islamischen Republik im Iran, die Medien-Obsession mit Israel sowie die Vernichtung der afghanischen Frauen durch völliges Vergessen in UNO, EU, Medien, Universitäten. Eine schreckliche Bilanz der Die Podcastin – aber keine Sorge. Gute Nachrichten gibt es dann doch noch.

https://diepodcastin.de/2026/05/20/diepodcastin-ist-frei-isabel-rohner-und-regula-staempfli-on-dlf-kultur-fail-cancel-unkultur-in-hamburg-und-horrorurteil-giggle-v-tickle/?fbclid=IwY2xjawSRFd1leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeNHztYvxYaN3eiOzG_0GcwvEVkAa4To2tlEQ0QiWTJmWTQrKgldXJuXITTA0_aem_g7Qen7o1vA8BWtxTkTRXbQ

Die Schrumpelgurke der Woche verlieht die Rohnerin diese Woche an den Deutschlandfunk Kultur: Eine freie Journalistin des DLF hatte sie um ein Interview über Hedwig Dohm und den Begriff des Antifeminismus gebeten, der auf Dohm zurückgeht – und die Rohnerin dann wieder ausgeladen. Warum? “Wie ich der weiteren Recherche entnehmen konnte scheint mir Ihre Definition von Feminismus und Antifeminismus zu eng und auch nicht dem Forsschungsstand entsprechend.” schreibt die Journalistin der Rohnerin am 4. Mai 2026. Wenn das mal keine Cancel Culture ist! Übrigens, lieber DLF Kultur und liebe namenlose Journalistin, die wir hier aus Anstand nicht namentlich nennen: Eine solche Mail würden Sie einem Mann niemals schreiben, der für die Forschung zu irgendeinem Gebiet so relevant ist wie Isabel Rohner für die Hedwig Dohm-Forschung. Wetten? 

Ein weiterer Akt des Cancelns traf in dieser Woche den linksliberalen Club Volantaire: https://club-volantaire.de/ Eine Veranstaltung mit Inge Bell, Till Randolf Amelung, Prof. Dr. Ilse Jacobsen und Marie-Luise Vollbrecht am 29.5.2026 muss kurzfristig in einen anderen Veranstaltungsort verlegt werden. Der Grund: Verfassungsfeinde (nichts anderes sind die Gegnerinnen und Gegner der Meinungsfreiheit!) haben den ursprünglichen Veranstaltungsort bedroht. Sie wollen nicht, dass eine Veranstaltung mit dem Titel “Was ist eine Frau? Feminismus außer Rand und Band” stattfindet. Wetten, dass das Event trotzdem steigt?

Eine wichtige Dokumentation lieferte diese Woche der Journalist Marcel Trocoli-Castro für den RBB: In “Prostitution unterm Pentouse” (https://www.rbb-online.de/doku/o-r/rbb24-reportage/prostitution-unterm-penthouse.html) berichtet er schonungslos von der Realität auf der Kurfürstenstraße, dem bekanntesten Straßenstrich Berlins. Frauen gibts dort schon ab 5 Euro zu kaufen. Diese Doku hätte sich der DGB mal anschauen müssen. Vielleicht hätte der Deutsche Gewerkschaftsbund dann nicht seinen frauenverachtenden Beschluss gefasst, in dem er sich “nachdrücklich gegen ein Sexkaufverbot (auch im Rahmen des sogenannten Nordischen Modells)” ausspricht. 

Medienkritik: Der ideologisch motivierte Realitätsverlust der Medien zeigte sich erneut sehr schmerzlich bei der Terrorattacke in Modena, Italien, wo ein Terrorist mit muslimischen Hintergrund in die Menschenmenge raste. Sämtliche Medien redeten von einem “Auto, das in die Menge fuhr” und spekulierte wieder von “pschischen Schwierigkeiten” des “Fahrers.” Diese totalitäre und immer wiederkehrende Pathologisierung von Terrorattacken verletzt die Rechte und die Würde der Opfer und entpolitisiert die Terrorattacken. Dies einzig und allein zum Zweck, über mögliche islamistische Motive nicht mehr sprechen zu dürfen, Terror als ganz normale Verbrechen zu verharmlosen sowie aktiven Täterschutz zu betreiben. Dies muss aufhören.

laStaempfli war in San Francisco und plädiert für mehr San Francisco in der internationalen Berichterstattung statt den Fokus auf den islamo-gauchist Mamdani zu legen.

Und zum Schluss: Australien zeigte diese Woche, was passiert, wenn Gesetze auf Ideologien gründen anstatt auf Realität. Im Fall “Giggle v Tickle” verlor die australische Unternehmerin ihren Berufungsfall vor dem Federal Court gegen einen Mann (Jason Tickle), der ihre App “Giggle for Girls” ebenfalls nutzen will. Das Gericht entschied auf Diskriminierung und eine satte Schadenersatzzahlung. Die Botschaft ist verheerend: Wegen des ideologischen “Sex Discrimination Act” von 2013 fallen auch “Diskriminierungen” aufgrund von “Sprechakten”, d.h. Genderidentitäten unter dieses Gesetz. Frauenrechte werden neu als Männerrechte verhandelt: Es braucht nur einen Mann, um allen Mädchen und Frauen zu befehlen, was Mädchen und Frauen sind. laStaempfli hat schon beim erstinstanzlichen Gerichtsfall rund um Sall Grover, die mutige und nun weltweit unterstützte Feministin, davor gewarnt, dass dieser australische Präzendenzfall global die Mädchen- und Frauenrechte bedroht.

Bild von laStaempfli aus American Asia Museum San Francisco: Daoist goddess Magu 1800-1911.

Und hier noch der alte Artikel als der Fall Giggle bekannt wurde: Australia really has gone mad.

Screenshot von Artikel von Regula Stämpfli über Sall Grover, die in Australien Prozesse gegen einen Mann verliert, weil sie ihn Mann nennt und aus ihrer Lesben-Dating-Plattform rausgeschmissen hat. Die Welt ist tatsächlich wahnsinnig geworden. Wie meinte Regula Staempfli schon 2023? “Wer immer noch meint, die Transdiskussionen seien ein Nebenschauplatz, irrt gewaltig. Denn sollte Sall Grover den Prozess verlieren, ist global die Lawine losgetreten, die Frauen in westlichen Demokratien per Sprechakte wie unter den Taliban in Afghanistan unsichtbar, rechtlos und unfrei macht und die Definition, was eine Frau ist, wieder den Männern obliegt. Horror.

Frauen schlafen anders. Regula Stämpfli in der “Die Weltwoche 22/26” über das Paradoxon, dass Frauenmedizin endlich höheren Stellenwert kriegt (dank uns Feministinnen), gleichzeitig in Medien, Universitäten und Kulturbetrieb behauptet wird, “Frauen” gäbe es nicht als Biologie, sondern nur als Sprechakt. “Der Körper ist keine Verhandlungssache.” Von Regula Staempfli.

“Die Biologie ist kein Nebenschauplatz, sondern die Hauptsache. Der weibliche Körper ist keine These – und er verschwindet nicht, nur weil es politisch opportun erscheint.” Gleichzeitig erklärt Regula Stämpfli den Entscheid des EU-Gerichtshofes gegenüber Bulgarien und Ungarn, wie die Sprechakt-Ideologie von Brüssel verordnet werden soll. Einem EU-Gerichtshof, der NICHT ÜBER GESELLSCHAFTSPOLITIK entscheiden darf, sondern nur Binnenmarkt-Entscheide zu fällen hat. Alles spannende Themen, die medial viel zu wenig aufgenommen werden.

Regula Staempfli zum Adler und dem Drachen: “Wirtschaftliche Verflechtung ohne strategische Absicherung ist keine Partnerschaft. Sie ist geopolitische und eigenstaatliche Verwundbarkeit mit Liefervertrag.” Wie Deutschland seine Industrie der kommunistischen Volksrepublik China ausliefert & die Medien mit der fatalen Fokussierung auf Identitäts-, Gender- und Antifa-Themen Demokratie zerstören. Juni 2026 von laStaempfli im WEITERDENKEN QUARTERLY.

Der Herr Verleger Leopold Freiherr von und zu Weiler empfiehlt auf Linkedin im “WEITERDENKEN QUARTERLY” den Beitrag “Im Blickpunkt” von Dr. Regula Stämpfli. Regula Staempfli dankt und verlinkt hier den Artikel als PDF mit Quelle, Zitat: Kohlhammer, Weiterdenken Quaterly, 2/26. Copyright. https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2026/06/16_Im-Blickpunkt_Staempfli.pdf

Zum Nachhören auch den wunderbaren Podcast mit Kai Strittmatter zu Gast bei Regula Stämpfli: http://ta-swiss-futurepodcast.online/kai-strittmatter-im-gespraech-mit-regula-staempfli-zur-vr-china-und-die-neuerfindung-der-diktatur

Wie Ideologie Kunst erstickt: Lagebericht in einer deutschen Kleinstadt von Dr.phil. Regula Staempfli, Bestsellerautorin (Trumpism. The Algorithmic Age, 2025), Podcasterin (Die Podcastin) und Kunstexpertin (Art is a piece of Cake).

Wie Ideologie Kunst erstickt. Von Regula Staempfli, laStaempfli. www.regulastaempfli.eu und https://x.com/laStaempfli/status/2061837446862577998

Kürzlich, in einer Kleinstadt in Deutschland: Wenn Kunstausstellung in totalitären Symbolen und Ideologien ersticken.

Es ist sehr sonnig und heiss, der Kunstraum in Mosbach kühl, angenehm, schön kuratiert. Wir sind beim Kunstverein Mosbach und stehen inmitten einer klug komponierten Ausstellung über Vietnam, Familien und Erinnerung. Der Film des genialen Filmemachers Thomas Gaschler, in Kombination mit der Familie, deren Geschichte die Ausstellung erzählt, ist hohe Kunst. Die Schau lässt Menschen sprechen, zeigt Wege und Brüche und beschwört jenen fragilen Raum, den Hannah Arendt die menschliche Welt nannte.

Und dann steht sie da – die Wassermelone. Gross, leuchtend, demonstrativ auf dem Verkaufstisch. Nicht als Kunstwerk. Nicht als kuratorische Geste. Sondern als politisches Erkennungszeichen. In diesem Moment verändert sich der Raum. Vietnam, Deutschland, die Familiengeschichte, Identitätssuche, Leben und Tod verschwinden. Die Ausstellung verliert an Leuchtkraft. Lautlos erobert ein ganz übler, ideologisch totalitär geframter Konflikt den Raum und besetzt ihn mit symbolischer Selbstverständlichkeit. Die Wassermelone selbst ist nicht das Problem. Das Problem liegt in ihrer Funktion. Sie ist längst kein stilles Obst mehr, sondern ein ästhetisches Bekenntnis, eine aggressive Loyalitätserklärung zu Terroristen, die zu Opfern gemacht werden. Genau darin enthüllt sich die Ideologie eines Kulturbetriebs, der Symbolik benutzt, um Wirklichkeit zu pervertieren, um Mörderideologien zu propagieren.

Weltverlust beginnt nach Hannah Arendt selten mit Gewalt. Er beginnt mit Zeichen. Hannah Arendt wusste: Totalitäre Systeme ersetzen Wirklichkeit durch Narrative. Der moderne Kulturbetrieb fokussiert sich – wieder einmal in der deutschen Geschichte – auf die Juden, die Jüdinnen und deren einzigen Staat, aus dem sie aufgrund ihres Judentums nicht verfolgt und vertrieben werden können. Dieser kleine Streifen inmitten von arabischen Millionen-Nationen. Es geht der Kunst nicht um Kunst, sondern um die Kampagne der neuen Antisemiten, die sich selber für so gut halten wie die Grosseltern und Urgrosseltern auch. Der 7. Oktober 2023 war eine Vergewaltigungs- und Mordorgie der Hamas gegen unschuldige Menschen. Und mit wem solidarisieren sich die Kunstschaffenden, damals noch am selben Tag als die Leichen nicht geborgen waren und 250 Geiseln verschleppt wurden, in Deutschland? Richtig. Mit den Mördern. Früher verhandelte man in der Kunst deren ästhetische und gestalterische Kompetenz in der Zeit, für die Zeit ausserhalb der Zeit. Heute verhandelt man Gesinnung. Man fragt nicht mehr, ob ein Werk gut ist. Man fragt, ob es richtig ist. Und genau hier verliert die Kunst ihre Freiheit. Denn Kunst lebt von Ambivalenz. Politische Symbolik lebt von Eindeutigkeit. Kunst öffnet Räume. Symbolik und Ideologien schliessen sie.Die Wassermelone war deshalb bemerkenswert, weil niemand mehr fragte, warum sie überhaupt dort stand. Diese Symbole der neuen Antisemiten, die sich als „Israelkritiker“ verschönern, gehören zum gegenwärtigen, leider subventionierten Kulturbetrieb wie die Burka in der Herrschaft der Talibans. Die Kunst wird dadurch nicht politischer. Sie wird klein, böse, ekelhaft: ständig über Divesität reden und dabei eine geistig-ideologisch Engstirnigkeit produzieren, die einem nur schaudern lässt.

Es hätte wirklich schön, spannend und wegweisend können. Die Kunst in Mosbach. Vietnam war präsent. Die Familiengeschichten waren vorhanden. Die Filmkunst war genial. Und dennoch stand etwas anderes im Mittelpunkt, nämlich ideologischer Stechschritt, Hassblick und Drohung an alle jüdischen Besuchenden mit der Message: Ihr seid hier weder gewollt noch sicher (so war dann auch die Reaktion nach meiner Kritik.) Und meine Frage blieb unbeantwortet: Um was ging es eigentlich in der zauberhaften Ausstellung „Out of Mosbach“ schon wieder?

Bild mit Hilfe der Vorgaben von laStaempfli und ihrer KI gemacht.

Nächte der Philosophie, 27.5.2026, Regula Staempfli im Das Dorf, Obere Viaduktstrasse 2, 1030 Wien, 19.00 Uhr: Krieg, Pornokratie und die Macht der Narrative. Wie Bilder, Codes & neue Ideologien unsere Wirklichkeit und Welt kapern.

Der Vortrag wird am 29. Mai 2026 mit Urheberrecht (eine Warnung an die Mampflers dieser Welt, die mich in den letzten Jahren gerne bestohlen haben…) aufgeschaltet. laStaempfli freut sich auf einen wundervoll-inspirierenden Abend im Das Dorf – DER KULTURORT WIENS. Seit der geniale Franz Schubert nicht mehr Impressario des Café Korbs ist, verlagert sich die Politphilosophie halt an die Obere Viaduktstrasse 2, 1030 Wien. Falls Sie Schriften nachlesen wollen von Regula Staempfli, hier einige Links: https://global-labour.info/de/2010/02/17/atlas-wirft-die-sozialdemokratische-welt-ab-regula-stampfli-2009/ und natürlich jeden Monat den Essay im ENSUITE: https://ensuite.we-are.gmbh/realistischer-journalismus-eine-grosse-tradition/

Willkommen im polit-philosophischen Denken zu:

  • Institutionen,
  • Körper,
  • Codes,
  • Geschichte,
  • Narrative
  • Neue Architektur der Macht zu den Themen Krieg und Pornokratie – wie üblich denkt laStaempfli mit Haut und Haar: originell, innovativ und nachhaltig.

“Der Drache und der Adler. Wie Berlin Peking die Werkzeuge gab – und nun den grössten Rivalen erntet.” Und was ZDF und ARD damit zu tun haben. Essay von Regula Staempfli, Regula Stämpfli, laStaempfli in “Weiterdenken Quaterly.” 2/26

Der Kontrast zwischen der Wahrnehmung der VR China und der geopolitischen Realität ist in den deutschen Medien besonders krass. “Der öffentlich-rechtliche Rundfunk, einst als Vierte Gewalt gedacht, geriet zunehmend in den Sog digitaler Aufmerksamkeitsökonomien. Kultur- und Identitätsthemen dominierten die Dabattenräume. Klimabewegung, Genderdiskurse, Identitätsfragen, permanente Selbstvergewisserung über strukturellen Rassismus im Westen.” China war schlicht kein Thema – welch fataler Irrtum.

Wieso Regula Staempfli über China schreibt: Sie hat ihre Masterarbeit über die VR China verfasst, siehe Kurzversion: https://www.sinoptic.ch/textes/histoire/1988/1988_Staempfli.Regula_Die.Schweiz.und.China.1945-1950-de.pdf

Twitter/X hat unter Elon Musk eine Milliarde Downloads, d.h. Nutzung und Aktivierung der App, überschritten. Vor zwei Wochen haben in einer konzentrierten Aktion die SPD, DIE GRÜNEN & DIE LINKE den Nachrichtendienst, die soziale Plattform, verlassen, um auf TIKTOK (liegt in chinesischer Hand & dient im Westen der Desinformation & Unterhaltung, im Osten ist TikTok eine Lern-App) aktiv zu bleiben. SRF, ARD, ZDF berichteten alle breit und positiv darüber. Regula Staempfli vertritt die Gegenposition bei “indubio”, der rechten Plattform der “Achse des Guten” in einem sehr spannenden Gespräch unter der genialen Moderation von Gerd Buurmann.

“Von Achgut.tv • Was bringt die neue europäische Plattform „W Social“, und wie unabhängig ist sie? Wie chaotisch ist der Platzhirsch X? Darüber spricht Gerd Buurmann mit der Politikwissenschaftlerin Regula Stämpfli vom Podcast „Die Podcastin“, mit dem Medienmacher Vadim Derksen von der Jungen Freiheit und mit dem Achse-Autor Thilo Schneider, Autor des Buches „The Dark Side of the Mittelschicht“.

Nachdem SPD, Grüne und Die Linke ihren Rückzug von der Plattform X angekündigt haben und diesen mit wachsender Desinformation sowie chaotischen Debattenstrukturen begründen, rückt eine neue europäische Alternative in den Fokus. Die Plattform „W Social“ wirbt mit einem verifizierten Nutzerzugang, europäischem Hosting und dem Anspruch, einen digitalen Debattenraum ohne Bots und Falschinformationen zu schaffen. 

Technischer Hinweis: INDUBIO kann man auch über die gängigen Podcast-Apps (Apple, Deezer, Soundcloud, Spotify usw.) anhören.” Text von Gerd Buurmann für Achtut.tv. Hier der Link: https://www.achgut.com/artikel/indubio_10_05_2026_der_verlust_der_empoerungshoheit

Hier die Thesen von laStaempfli als Vorbereitung für dieses Gespräch:

10 Gründe, warum der koordinierte X-Abschied von SPD, Grünen und Linken eine der dümmsten politischen Selbstverstümmelungen der letzten Jahre ist: Demonierung einer gemeinsamen demokratischen Öffentlichkeit (und ARD und ZDF applaudieren dabei noch.)

  1. Sie überlassen das Schlachtfeld kampflos. X ist immer noch die größte, schnellste und unkontrollierbarste öffentliche Agora. Wer sie verlässt, gibt sie komplett den AfD, Rechten und allen anderen frei. Gratulation zum strategischen Eigentor.
  2. Sie ziehen sich in ihre eigene Bubble zurück. Statt sich der harten Debatte zu stellen, flüchten sie zurück in die kuscheligen Echokammern von Instagram, Bluesky und Mastodon. Das ist kein Widerstand – das ist Verweigerung von Realität.
  3. Sie zerstören ihre eigene Reichweite. Millionen von Menschen (auch Nicht-Wähler) erreichen sie nur noch über Filterblasen. Die eigene Position wird unsichtbar für alle, die nicht schon längst überzeugt sind.
  4. Sie bestätigen das Narrativ der „feigen Eliten“. Wer vor einem freien Diskursraum wegrennt und „Chaos“ und „Desinformation“ schreit, während er gleichzeitig die Hoheit über die Narrative behalten will, wirkt einfach nur schwach und ängstlich.
  5. Sie ignorieren, dass X unter Musk objektiv offener geworden ist. Mehr Meinungsvielfalt, weniger Zensur – genau das, was sie früher immer gefordert haben. Jetzt, wo es wirklich passiert, hauen sie ab. Heuchlerischer geht’s nicht.
  6. Sie verschenken die direkte Kommunikation mit Bürgern. Früher hieß es immer „Wir müssen mit den Menschen reden“. Jetzt sagen sie: „Mit denen reden wir lieber nicht mehr.“ Toll.
  7. Sie machen die AfD stärker. Jeder vernünftige Beobachter sieht: Die Linken räumen das Feld. Die AfD feiert das als Sieg – und zu Recht.
  8. Sie widersprechen ihrem eigenen Demokratie-Geschwafel. „Demokratie lebt vom Streit“ – außer wenn der Streit auf einer Plattform stattfindet, die sie nicht kontrollieren. Dann plötzlich nicht mehr.
  9. Sie isolieren sich selbst von der Wirklichkeit. Die Plattform ist voller normaler Menschen mit echten Sorgen. Wer sie verlässt, verliert den Kontakt zur gesellschaftlichen Mitte.
  10. Es ist schlicht feige. Statt sich der Debatte zu stellen, laufen sie weg und nennen das „Haltung“. Das ist keine Haltung – das ist Rückzug ins sichere Eck.

Was das für den Diskurs bedeutet Der öffentliche Diskurs wird noch stärker gespalten. Die eine Seite (rechts/konservativ) dominiert den freien, unzensierten Raum. Die andere Seite (links/grün/rot) zieht sich in ihre kontrollierten, freundlichen Parallelwelten zurück. Das Ergebnis: Zwei getrennte Realitäten, die sich kaum noch berühren. Genau das, was sie angeblich verhindern wollten. Am Ende gewinnen nicht die Argumente, sondern die, die bleiben und aushalten. Die Linken haben gerade freiwillig das Spielfeld geräumt

Regula Staempflis Essay on ISRAEL: A Civilization That Refuses To Be A Narrative. May 2026. This is the version of an English Translation of laStaempflis Article on Israel “Reisen Sie nach Israel” in Die Weltwoche, January 2026. The author thanks her various AI assistants with the English Version.

See Link also for X/Twitter: https://x.com/laStaempfli/status/2051214239256195492?s=20

A Civilization That Refuses To Be A Narrative

By Regula Staempfli – laStaempfli. This is a free translation of an article that was first published in DIE WELTWOCHE 2026/1. The Author & Political Philosopher (Professor at the Swiss Journalist School for over 20 years) went on her first paid media trip to Israel, after she had visited the country numerous times. Read here what she experienced.

The first thing you notice in Israel is not conflict. It is intensity.

At Ben-Gurion Airport, a young woman in military uniform laughs, holding her phone, balancing an automatic rifle against her shoulder as casually as a Parisian might carry a handbag. Nearby, a father lifts his daughter high into the air as if he had just recovered her from history itself. Three languages collide in one sentence. Someone argues. Someone embraces someone else with the urgency of people who understand that existence is never guaranteed.

Nobody pretends not to see one another. To a European, that alone feels revolutionary.

In Western Europe, we have perfected the art of polite invisibility. We move through public spaces like well-trained ghosts. We do not stare. We do not interfere. We do not ask questions. Israel runs on the opposite principle: attention is survival.

You feel it immediately at passport control. The questions are direct, personal, intelligent. Not bureaucratic rituals but human inquiries. Where have you been? Why are you here? Who do you know?

The officer is not checking documents. He/She is checking reality.

Ten minutes later, I step into Mediterranean sunlight and realize something unexpected: you do not simply arrive in Israel geographically. You arrive existentially. I did not travel to Israel to form an opinion. The world produces an excess of opinion about Israel—fine desert dust, impossible to remove, constantly reapplied by media, universities, activists, and people who have never been there.

I traveled to understand something else.

What does it mean to live where history is not the past? What does it mean to build a future when the past refuses to disappear? How does a society function when survival is not theoretical?

The first thing I understood was this: Israel offers no moral comfort. Anyone arriving here in search of ethical reassurance leaves intellectually disoriented. For many Germans, Israel still functions as a moral landscape shaped by historical guilt. Watching that framework collapse can be revealing. During one guided visit, a participant asked when Israel had been created “because of Germany.”

The guide paused, then answered simply.

Israel did not begin in 1948. Israel did not begin in 1933. Israel did not begin in Auschwitz.

Israel began thousands of years ago.

You could almost hear the architecture of belief giving way. The guide continued. Ancient Judea. Roman destruction. Renaming into Palestina. Continuous Jewish presence. European Zionism. Herzl. Basel. Agriculture. Migration. Technology. War. Survival. No moral fairy tale. No narrative closure. Just history.

Israel did not emerge from guilt. It emerged from continuity.

From survival against probability, from argument as method, from technological stubbornness, from religious imagination, from the improbable meeting of European political theory and Middle Eastern geography—from something the contemporary West increasingly struggles to understand: civilization-building. Since October 7, 2023, I have returned to Israel several times. This time it was an official press visit. The reactions at home were predictable.

“Are you Jewish?” “Why would anyone go there?” “Isn’t it dangerous?”

Eventually I began answering symmetrically. When someone mentioned traveling to Vietnam, I asked whether they were Vietnamese, had family there, or perhaps sympathized with communism.

The outrage was immediate. “That’s completely different!”

Is it?

Or is Israel simply the one country people believe requires moral permission to visit? Traveling to Israel teaches something simple: people do not react to Israel. They react to their own narratives about it. Even a trip to the Moon would provoke less projection.

But luckily I realised on my trip: Israel, finally, has stopped caring. Because no matter what the country does, defend itself, accept terror just for peace – the ancient antisemitisms are being served at all times. The country no longer seems particularly interested in managing its image abroad. Only the diaspora continues to obsess over moral positioning—often unaware that similar distancing mechanisms once helped exclude Jews from professional life in Berlin in 1933 and Vienna in 1938. So finally: Israel has stopped caring but has really understood surviving – as it had to for thousands of years.

The only institutions that care about Israel obsessively are Western Universities, anticapitalist NGOs, antisemitic NGOs, Western Media, intellectual circles who are on the crusade against everything our Western democracies stand for. Ach, all these institutions which had provided me with a home – until the latest October 7th 2023.

The Israeli response can be summarized in two words:

Let them.

Israel is not interested in branding. Israel is interested in survival. And survival produces a very different psychology from reputation management. Israel’s younger generation does not seek European approval. They are too sophisticated, too hardened, too ironic, too experienced with reality. They do not believe in narrative identity. They believe in competence. This may be what unsettles Western observers most. Israel does not perform existence. Israel practices it. No staged fear. No curated chaos. Israel is a society in motion. Religion here is not aesthetic decoration. It is lived structure. Even atheists are immediately recognizable. And that clarity is oddly refreshing: you know what people believe, and often who is trying to improve life not only in heaven, but on earth. “Skyscrapers?” my friend Ariel laughs. “My dear, these are built ideas.” That may be Israel’s true paradox: one of the oldest and most future-oriented societies on earth. Few people understand how deeply Israel is embedded in global systems—water desalination, agriculture, medicine, cybersecurity, digital infrastructure. If boycotts against Israel were ever fully implemented, the consequences would not be symbolic. They would be immediate. Israel demonstrates a simple political truth the West increasingly forgets: Nations become what they invest in.

Invest in people, education, technology, and freedom—and democracy becomes possible. Invest in ideology, repression, and corruption (like Iran, Gaza) —and you destroy first your own population, then the stability of others.

On my last evening in Tel Aviv, I sat in a small café near the sea. Plastic chairs. Strong coffee. Young people speaking Hebrew so fast it sounded like jazz. At the next table, three soldiers discussed software. Not war. Software. One explained a start-up idea. Another complained about his mother. The third texted someone he was clearly in love with.

War and life existed in the same conversation without hierarchy. Israel does not live in fiction – it lives in reality. It struck me then that this might be the deepest cultural divide between Europe, the USA and Israel. In the West, we debate representations. In Israel, people deal with consequences. In Western universities, identity has become performance. In Israel, identity remains existence. We analyze. Israel builds. We interpret. Israel repairs. We debate. Israel prepares.

On my flight back to Europe, I realized something uncomfortable. Perhaps the real question Israel poses to the West is not political. It is civilizational. What happens when representation becomes more important than survival? When performance replaces responsibility? When saying something replaces doing something? Israel offers no easy answers. But it offers something more valuable: A reminder. A reminder that civilization is not sustained by discourse alone. It is sustained by people willing to build, defend, repair, argue, innovate—and sometimes fight for its survival. And as the plane crossed back into European airspace, I found myself thinking:

“In an age obsessed with narrative, Israel may be one of the last places still insisting on reality.”

Reality, unlike narrative, cannot be edited.

Ahistorische Live-Fetischismus: Medienkritik an der Podcast-Serie “Leni Riefenstahl – Influencerin des Bösen” von Regula Staempfli. #HannahArendtLectures.

Stellt Euch/stellen Sie sich vor, Sie streamen auf Spotify den öffentlich-rechtlichen Geschichtspodcast mit dem Namen “Leni Riefenstahl – Influencerin des Bösen.” Sie kriegen eine Redakteurin, die in der Ich-Form spricht und über “Hitlers Filmemacherin” (laStaempfli-Begriff) nachdenkt, sich in sie hineinfühlt und ihr ganz eigenes Verhältnis zur Ästhetin des Grauens definiert. Da erscheint “Leni Riefenstahl” als badass, empowerte, leicht missverstandene “Boss-Babe” der 1930er. Eine starke Frau halt in einer toxischen Männerwelt. Ambivalente Künstlerin mit komplizierten Gefühlen. Karrierefrau, die einfach nur ihren Traum lebte, nicht wahr? Sogar ein MeToo-Opfer könnte sie gewesen sein, einfach mit Hakenkreuz-Accessoire. Und das Wort „Jude“ fällt sehr spät in dieser Geschichte zum Nationalsozialismus, sehr spät und zwar irgendwie so wie ein unangenehmes Gelenkknacken in der Yoga-Stunde. Der “Geschichtspodcast” schreibt quasi die Geschichte neu – Nationalsozialismus ist nicht in erster Linie antisemitisch, sondern “rassistisch.”

Aber das Zentrum? Das Zentrum ist weg. Verschoben. Weggecancelt. Umcodiert. Willkommen in der großen ahistorischen Live-Orgie unserer Zeit. Hitler? Toxischer Ex-Freund mit Charisma-Problem. Riefenstahl? Influencerin mit schlechtem Männergeschmack und geilem Licht-Setup. Propaganda? Clevere Content-Strategie mit etwas zu viel Filter. Der “Holocaust” – eine Sprechblase; von Shoah wird eh nie geredet im Podcast. Antisemitismus? Gibt es nicht; das war “Rassismus.” Viel zu viele Opfer. Tragisch.” Klingt wie: Thoughts and prayers to us all. Und schwupps – das Spezifische ist weg. Das Konkrete. Das Politische. Der Zivilisationsbruch. Die Ausrottung des europäischen Judentums. Aus der industriellen Vernichtung eines ganzen Volkes – der Juden, nicht irgendeiner austauschbaren Minderheit – wird in eine allgemeine, weiche, gut verdauliche Opfergeschichte, in der sich jeder irgendwie wiederfindet, verpackt. Alle Opfer, vor allem die Queers, die Sinti und Roma, die Zwangsarbeitenden, werden beklagt. Hier wird moralisch aufgeladen, Hauptsache, es fühlt sich richtig an, gegenüber dieser “Influencerin des Bösen”, die die Redakteurin offensichtlich fasziniert. Riefenstahl wird privatisiert – das ist der ahistorische Live-Fetischismus in Reinform: Die Vergangenheit wird als Selfie-Fiktion ins “Jetzt” geholt, übersetzt, getagged, um mit den aktuellen Moral-Emojis versehen werden. Man seziert im Podcast die Täter so liebevoll, als wären sie komplizierte Indie-Band-Mitglieder mit Traumata. Man entdeckt ihre „menschliche Seite“. Man findet sie „faszinierend“. Man nennt sie „ambivalent“. Man gibt ihnen fast schon eine kleine Fan-Fiction. Und währenddessen verschwindet das eigentlich Erschreckende: dass ganz normale, teils hochgebildete, teils ästhetisch sensible Menschen ein ganzes System der Vernichtung nicht nur mitgemacht, sondern begeistert mit organisiert haben – nicht aus „Toxizität“, nicht aus „Patriarchat“, nicht aus „schlechtem Parenting“, sondern aus einer expliziten, wahnhaften, politischen Ideologie. So wird Geschichte ausgelöscht. Stattdessen: “Feel the History. Smell the 1930s. Vibe with the evil. ” – dies der Sound, der mir in dieser Podcast-Serie auf die Ohren schallt

Auf X – formuliert laStaempfli zum Podcast einen Artikel; Substack sollte schon längst folgen, doch soviele Kanäle, die heutzutage bespielt werden müssen, machen Medienarbeit nicht nur einfach. Lesen Sie den ganzen Artikel auf x, siehe https://x.com/laStaempfli/status/2048373483281715510?s=20

Und hier noch ein anderer Link: https://x.com/Rohnerin/status/2048663143350460426?s=20

Wahlpodcast: Sining Elections. Sama Schwarz und Regula Stämpfli haben gemeinsam für die Zürcher Stadtratswahlen ein neues Format erfunden: “Weltpolitik im Quartierformat.” Mit einer Parteiprogramm-Musik-Maschine. Nachlese. Staffelfinale. Gäste: Marita Verbali, Karin Weyermann, Serap Kahrimann, Raphael Golta, Tanja Maag, Perparim Advili, Ronie Siev, Grönland, Iran, Israel, SRF, ICE und mutmassliche Kulturkorruption in Bern.

Sama Schwarz (Maison du Futur) und Regula Staempfli (Politphilosophin) haben für die Zürcher Stadtratswahlen einen Wahlpodcast mit Interviewpartner und -partnerinnen geführt. Es war ein Experiment, alle geladenen Politikerinnen und Politiker sind zu uns ins Riverside-Studio gekommen, haben sich interviewen lassen und sich über die Vertonung ihres Wahlprogrammes sehr gefreut. Es hat unglaublich Spass gemacht – Singing Wahlpodcast: “Weltpolitik im Quartierformat.” Die Marke wird weitergeführt. Echte Gespräche, ordentlicher Schuss Ironie und spannende Themen, die im normalen Politiksprech nicht vorkommen. Und weil wir die Ersten waren, die im Wahlpodcast die Politprogramme musikalisch mit KI erschreckend gut vertont haben, wird der Abschluss nun hier fürs Archiv festgehalten. Viel Vergnügen!

Hier zur Youtube-Version des Podcasts, sonst überall, wo es Podcasts gibt: https://www.youtube.com/watch?v=BpEsG3cJd4c und überall wo Sie Ihre Podcasts hören. https://open.spotify.com/show/0s4JZ61RpQUO2v26kToJw9